Dannenberg
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Das Zelt (und das was danach geschah)
 

Mir wurde im Spätsommer 2005 direkt ins Herz gelegt, in Dannenberg eine Zeltevangelisation durchzuführen. Im Frühjahr 2006 wurde ein Missionszelt, welches bis zu 400 Menschen Platz bietet, in Dannenberg aufgestellt. Vom 14. bis 18. März fand dann die Evangelisationswoche statt. Andere Gemeinden aus dem Bundesgebiet hatten uns durch Spenden, Material, Gebet und Arbeistkraft im Vorfeld unterstützt.

Zu Beginn dieser Woche fiel das Thermometer auf -13°C , es lag hoch Schnee. Am 14.März  mußte, bevor das Zelt aufgestellt werden konnte, der Platz von Eis und Schnee befreit werden! Beim Aufbau - Das Dach steht!

Abends am ersten Gottesdienst konnten die Gasgebläse das Zelt nicht wirklich erwärmen. Es war wirklich "lausig" kalt, als Michael Tschapek seine Predigt hielt. Immerhin kamen am ersten Abend etwa 40 Menschen (inkl. Kinder & Jugendliche).

Für den nächsten Abend beschafften wir ein großes Heizgebläse, das Zelt wurde dann recht warm (man konnte schon ohne Mantel sitzen). Ekkehard Kreuzritter predigte am 15. und 16. März - Das Zelt war jeweils mit etwa 60 Menschen gefüllt.

Glenn Kobarg sprach am 17.März  - wieder 50 Menschen trotz Frost.

Am letzten Evangelisationstag, den 18. März, sprach Andreas Potratz vor etwa 50 Menschen.
Zelt
In dieser Woche haben sich viele Menschen bekehrt, es kam zu spon- tanen Heilungen ! Trotz der so widrigen Wetterumstände kamen so viele Men- schen. Der Herr hat Wunder gewirkt.

Ermutigt durch die Geschehnisse hatten wir für den 19. März, also einen Tag nach Ende der Zeltevangelisation, einen öffentlichen großen Raum (Pausenhalle der Realschule Dannenberg) angemie- tet. Es kamen etwa 60 Menschen! 

Seit diesen Tagen feiern wir regelmäßig unseren Gottesdienst. Es kommen jetzt zwischen 20 und 60 Menschen. Die Gemeinde ist jetzt, obwohl noch nicht gegründet, doch schon vorhanden...

Ein Zeugnis
 

Die Fahrt am 28. und 29 Januar 2006

Die Handlung beginnt am Sonnabend, den 21. Januar 2006. In einem Gespräch über das Vorhaben in Dannenberg sagte mir jemand, das ich nicht mehr auf Gottes Weisung höre, sondern schon zwei oder drei Schritte vor ihm "herlaufe". Das hatte mich tief getroffen und etwas verunsichert.
Am kommenden Tag "verlor" ich während des Gottesdienstes meine Bibel, da während des Segnungsteiles am Schluß des Gottesdienstes das Gestühl von den lieben Brüdern und Schwestern zusammengeräumt wurde. Im Gemeindehaus wurde renoviert. Meine Bibel lag irgendwo auf den Stühlen und blieb verschwunden. Ich hatte mit meiner Frau und einigen Rangern nach der Bibel noch lange nach dem Gottesdienst erfolglos gesucht.

Am nächsten Tag, den 23. Januar gab ich meinen letzten Euro aus. Die Fahrt nach Sachsen (siehe Meilensteine) stand für das Wochenende an. Ich bat Jesus, daß er mir das Geld für die Fahrt zukommen läßt, sofern diese Fahrt
sein Wille sei. Das sagte ich, weil ich den Hinweis "mit dem Voraus-Eilen" vom Sonnabend noch recht deutlich im Kopf hatte.

In der Woche versuchte ich meine Bibel wiederzufinden, durchsuchte die Räume der Gemeinde (die Stühle waren inzwischen wieder umgeräumt) und fragte Mitglieder des "Bau-Teams". Alle Bemühungen blieben erfolglos.

Dann kam der Tag vor der Fahrt, Freitag der 27. Januar 2006. Ich hatte nachmittags eine gesegnete Zeit mit zwei neubekehrten Freunden. Auf der Fahrt von dort zum Ranger-Stammtreff bat ich den HERRN, er möge mir meine Bibel wiedergeben, wenn die Fahrt nach Dresden wirklich sein Wille sei. An der Gemeinde zum Stammtreff angekommen, traf ich ein Mitglied vom "Bau-Team". Kurze Frage, ob er wisse wo meine Bibel sei. Dann die Ernüchterung als dieser verneinte. Er half mir zwar wieder mit beim Suchen - erfolglos.
Ich war dann schon etwas "geknickt", offenbar war die Fahrt nach Sachsen wirklich falsch und ich hatte nicht "richtig" hingehört. Wir, denn meine Frau war inzwischen bei mir, blieben dann noch eine Stunde nach dem Stammtreff in der Gemeinde. Dann, im Gehen begriffen, fragte mich ein Ranger, ob das meine Bibel sei die er in Händen hielt. Welche Freude!

Abend besuchten meine Frau und ich noch Freunde. Dann kam jemand zu mir, sagte, er hätte gehört, daß ich am Wochenende nach Dresden fahre. Er wolle mir "Fahrgeld" geben. Dieser wußte nichts um die finanzielle Situation. Wirklich, das war "allerletzte" Minute. Ich hätte wirklich andere Menschen wg. Fahrgeld anfragen können.

Aber ich bat ja den Herrn um ein Zeichen - und er ist treu !


Copyright(c) 2006 Thomas Leu. Alle Rechte vorbehalten.