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Ich habe diesen Teil "ERLEBNISSE" genannt. Ich erlebe seitdem ER mich berührt hat, fast jeden Tage ein Wunder. Ich möchte einige von diesen einfach hier festhalten. Einerseits um mich zu erinnern, anderseits, damit auch andere Interessierte sich daran erbauen oder einfach nur Freude haben können. Vieles von dem, was hier steht, klingt sicher wie "Science fiction" oder wie das Produkt einer phantasievollen Schriftstellerarbeit: Jedoch ist alles was hier steht, so geschehen. Ich habe nichts hinzugefügt oder etwas bewußt weggelassen oder verfälscht. Ich werde nicht falsch Zeugnis ablegen. Das sollte übrigens niemand machen: irgendwann steht ein jeder vor seinem Vater und muß Rechenschaft ablegen...
Der letzte Eintrag stammt vom Herbst
2005. Ich komme einfach mit dem Niederschreiben nicht hinterher.
Jeden Tag erlebe ich diese wundersamen Dinge. Daher "dauert"
es immer länger, bis hier mal wieder etwas neues steht. Ich versuche,
diesen Teil jetzt aktueller zu halten, ob es auch wirklich gelingt,
ist eine andere Frage. ERLEBT(Bericht
über die Zeit mit Ekkehard Kreuzritter Licht in der Finsternis (Juli/August 2004) - vorab - In der letzten Juli-Woche haben wir einen Kurzurlaub in Dresden und Umgebung gemacht. Dabei machten wir auch einen Abstecher in das Sudetenland , in den Teil Teplitz, Aussig und Tetschen, die heute Teplice, Usti n Laben und Decin heißen. Man sollte wissen, daß nach der Vertreibung 1945 in das Gebiet Roma und Sinti aus dem östlichen Teil der Tschecheslowakei angesiedelt wurden. In den Städten wurde durch das kommunistische System äußerst wenig zum Erhalt der alten Häusersubstanz getan, vielmehr wurden neue, heute ruinöse Plattenbauten errichtet und sehr schmutzige Industrie angesiedelt. Zum Zeitpunkt meines ersten Besuches in diesem Teil Europas, das war etwa 1991/92 konnte ich in Aussig eine Schulklasse mit Gasmasken bestaunen, vielen von uns ist der nur noch aus kahlen Stämmen bestehende Wald auf den Höhen des Erzgebirges in Erinnerung. Die Flüsse waren in der Regel durch Schaumteppiche verdeckt, und ein unerträglicher Mief stand in der Luft. Schon 1992 gab es zwischen Zinnwald und Teplitz den längsten „Straßenstrich“ Europas, und wesentlich hat sich die Situation bis heute nicht geändert. Es ist heute immernoch möglich, sich Kinder zu kaufen – nicht nur für eine Nacht sondern ganz und gar ... wie Sklaven (so erzählte mir ein Pastor aus Decin, dem von Sintis oder Romas ein Mädchen zum Kauf angeboten wurde). Auf der Strasse sieht man Schlimmeres : Sehr junge Mädchen, die fest in der Hand meist ukrainischer oder russischer Zuhälter ihre Dienste (sicherlich nicht freiwillig) anbieten (müssen). Die dortige Polizei fährt Streife, ohne an den Mädchen „Anstoß“ zu mehmen – ich konnte in Teplitz beobachten, wie ein Polizist aus einem Streifenwagen sich mit einem der Mädchen unterhielt. Auf den Straßen sieht man Menschen, die schon morgens um neun auf dem Bürgersteig sitzen, und harte Alkoholika konsumieren (so gesehen in Decin). An den belebten Plätzen betteln die Kinder von Sinti und Roma .... abgerundet wird das Bild von verfallenden Gotteshäusern, die verschlossen zwischen maroden Industrieanlagen und Rangierbahnhöfen ein schändliches Dasein fristen. Ich empfinde diese Gegend als finster im Sinne von Finsternis. Im Jahre 2002 kam einem Ehepaar, Milos und Hanna aus in Prag in den Sinn, ein Gasthaus in Topkowitz, das heute Dobkovice heißt, zu kaufen. In dem großen Haus wollten Sie einen großen Raum als „Raum für Jesus“ einrichten und dort einen Versammlungsort für Menschen errichten. Sie taten es, aber dann kam die Augustflut 2003 der Elbe und das Haus war mehr oder minder ruiniert. Mehrere beseelte Christen aus Decin, das nur etwas 10 km von Dobkovice liegt, halfen mit, wenigstens ein wenig Grundsubstanz wiederherzustellen. Die Küche, Gastraum,Toiletten Schankraum sind betriebsfähig. Es gab Gelder aus EU- und Landesmitteln, die aber nur für Wohnhäuser zu Verfügung standen, oder nur für Privaträume. So wurde nur der Raum für Jesus als „privat“ taxiert ... alle anderen Räume wurden aus dem dünnen Einkommen des Ehepaars finanziert. Die Frau unterrichtet in Prag an der Universität, und lebt mit den beiden Kindern in Prag. Der Mann, Milos, arbeit die Woche über im Gasthaus, und nur Montags sieht er seine Familie. Da Milos „Einzelkämpfer“ trotz der immensen Arbeitslosigkeit ist, wurde in den vergangen 1½ Jahren nach der Flut am Haus nichts geschafft: Durch Kochen,Bedienen und Ausschank blieb keine Zeit für die Renovierung des Hauses. Zurück zu unserem Urlaubs-Abstecher. Auf der Suche nach einer Gelegenheit, etwas zu Essen, zog es mich zu diesem Gasthaus hin. Es gibt an der vielbefahrenen E442 keine besonderen Hinweisschilder oder ähnliches, es zog mich einfach dorthin. Als ich dort anhielt fragte mich meine Frau: „willst Du wirklich hier einkehren?“. Ja, das wollte ich wirklich! Beim Betreten der Gastraumes fiel nur meinem Sohn Raphael der Fisch auf, der auf den Boden angebracht ist. Schnell wurde klar, wir sind bei wiedergeborenen Christen. Ich gabe dem Mann meine Lobpreis-CDs aus dem Auto, eine Bibel, die ich mitnahm. Ich sagte ihm, daß wir wiederkommen würden... Vier Tage später kamen meine Frau und ich dort wieder an. Wir bleiben für 5 Tage dort und arbeiteten im Haus. Wir standen früh auf und arbeiteten bis in die späte Nacht. Eines der Probleme die Milos und seine Frau haben, ist daß das Haus Kosten verursacht, auch wenn kein Gast im Hause ist. Durch Übernachtungen könnte eine wesentliche Erleichterung geschaffen werden. Allerdings waren die Zustände in den Räumlichkeiten katastrophal. Nach 2 Tagen harter Arbeit hatten wir den ersten Raum zum Übernachten fertig. Kaum fertiggestellt, kam eine Familie aus den Niederlanden, und fragte um Quartier. Obwohl keine Beschilderung oder Reklame auf eine Unterkunft hinwies (nebenbei bemerkt: Sie blieben eine Woche). Als wir den nächsten Raum fertig hatten, sagte Milos, daß es schön wäre, wenn jetzt noch ein Maurer hier Quartier nehmen würde, dann könnte dieser Schäden am Gemäuer an den Sonnabenden ausbessern. Es dauerte nach diesem Ausspruch ca. 2 Stunden, dann quartierten sich drei Maurer dort ein, die meines Wissen noch immer dort logieren. Gott versorgt seine Truppen! Ich bin, nachdem ich meine Frau nach Hause fahren mußte (ihr Urlaubsende) , noch zweimal dorthin gefahren, bis ich eine Kur antreten mußte (oder durfte). Milos hat jetzt 3 Zimmer, die er vermieten kann. Übrigens, wenn ich mein deutsch/englisch/italienisch/tschechisch richtig zusammenkratze, sind wir an jenem Tag in Dobkovice angekommen, an dem Milos um Hilfe betete. Was ist jetzt mit dem „Jesus-Raum“? In Dobkovice haben sich über 20 Menschen angefunden, die gerne in eine „Kirche“ gehen würden. Ein Pastor aus Decin würde Sonntag Nachmittags dort predigen. Es soll dort eine Gemeinde gegründet werden. Der Raum selbst ist komplett verputzt, der Fußboden komplett , moderne Isolierglasfenster eingebaut. Selbst Gestühl und Leuchter nebst Bebilderung ist vorhanden (für Privaträume gab es ja nach der Flut Hilfsgelder). Nun muß der Raum noch gemalt werden und das Parkett, das auch schon vorhanden ist, gelegt werden. Jedoch an der Farbe scheitert es: Es muß eine spezielle wohl schwer erhältliche Farbe sein, die auf „Renovierungsputz hält und das durch die Flut durchtränkte Gemäuer „atmen“ läßt. Ich weiß, daß mein Auftrag dort noch nicht zu Ende ist – ich verspüre immer noch dieses gewisse „Kribbeln“ im Nacken, wenn ich eine Aufgabe habe. Wenn ich wieder nach Dobkovice fahre ... vielleicht findet sich jemand, der sich berufen fühlt, mitzuhelfen. Ich weiß, daß Jesus in dieser Finsternis ein Licht angezündet hat. Und wo Licht ist ... muß Finsternis weichen. Während meines Aufenthaltes in Dobkovice passierten viele -nennen wir es mal: - „wundersame Dinge“, die ich aus Zeitgründen hier weglassen mußte ... eines muß ich jedoch auf jeden Fall hier loswerden: Ich habe mein "Schwert" (Lutherbibel) in der Regel immer mit mir. Beim Losfahren in Richtung Dresden natürlich auch. Trotzdem stieg ich nochmals aus, um eine Bibel „Das Lebendige Wort“ einzupacken. Ich mußte das Exemplar erst suchen. Ich dachte noch: „so’n Quatsch, Du hast doch Deine Luther“. Also packte ich „Das Lebendige Wort“ ein. Das war die Bibel , die ich Milos beim ersten Treffen gab. Als ich nach einigen Tagen mit seiner Frau, die Tochter eines Sudetendeutschen ist, telefonierte, sagte sie mir am Telefon: Dem Herr sein Dank! Ich habe so dafür gebetet, eine Bibel in einem einfachen Deutsch zu bekommen. Nun können meine Kinder und ich die Bibel in deutscher Sprache lesen. ( immerhin weiß ich jetzt, warum ich ohne diese nicht losfahren konnte/wollte ) Alternative Medizin II (19.April 2004) Am Sonnabend, den 18. April war ein Arbeitseinsatz in der Gemeinde angesetzt. Die Umzäunung der großen Wiese sollte ausgessert werden. Insgesamt hat die ganze Aktion von 09:00 bis ca. 18:30 gedauert. Ich habe mir bei den Arbeiten heftigst mein "Kreuz" verrenkt ... Am nächsten Tag konnte ich zunächst kaum aus dem Bett. Langsam habe ich mich dann "hochgeqält" und bin zum Gottesdienst (wenn auch etwas spät). Ich fand neben einem älteren Bruder Platz, der meine Pein bemerkte. Ohne ein Wort zu sagen, legte er seine Hand auf meinen Rücken und betete. Auch ich fiel ins Gebet - der Schmerz im Kreuz war schon recht unangenehm. Unmittelbar nach dem Gebet war der Schmerz gänzlich verschwunden. Das soll jetzt Niemanden animieren, sein Rückrat stetig zu überlasten - aber: Gebet statt Pillen und Therapie. Angesichts der explodierenden Kosten für Krankenkasse und Arzneimittelzuzahlungen ist ein Gebet nicht nur erbaulicher, sondern auch viel "preiswerter" als alle Medizin .... At your command .... ( 25. Februar 2004) Manchmal gibt es Tage, die man im Leben nicht vergißt. Wenn man wie ich ein „Säugling im Glauben ist“, kommt es wirklich überraschend, wenn einem der Ruf ereilt. Aber der Reihe nach.... Morgens mitten unter der Dusche bekam ich unvermittelt einen Gedanken in den Kopf. Besser gesagt, sagte „Etwas“ mit meiner Stimme - nur etwas leiser als gewohnt - , daß ich zu einem meiner Glaubensbrüder im Nachbarort fahren sollte, und anschließend einen alten Bekannten im Krankenhaus in Hamburg besuchen soll. Wer mich etwas besser kennt weiß, daß ich des öfteren „wirre“ Gedanken habe...ich kenne mich schließlich auch. Daher habe ich das „Gehörte“ zunächst ignoriert. Anschließend beim Rasieren kommt genau der gleiche „Gedanke“ in meinen Kopf, außerdem setzte ein „Kribbeln“ zwischen den Schulterblättern, das sich über den Nacken bis in die Stirn zog, recht heftig ein. Ich verstand. Ich sollte also zunächst nach Bergen/Dumme und anschließend nach Hamburg fahren. Die ganze Sache hatte für mich nur einen, aber doch entscheidenden „Schönheitsfehler“ : Nun, es war Monatsende .... und am Ende vom Geld war doch noch so viel Monat übrig. Der Treibstofftank in meinem Auto entsprechend leer ... wie sollte ich den Auftrag denn erfüllen? Ich weiß jedoch, wenn ER mich sendet, soll ich nicht zweifeln. Also ein kurzes Gebet (Herr, ich habe kein Geld, kein Treibstoff ... aber wenn DU mich sendest, werde ich fahren) - und los ! Ich fuhr zunächst nach Bergen/Dumme, wo ich meinen Freund, Bruder im Glauben und Mentor Egon besuchte. Ich erzählte ihm von meinem „Auftrag“. Wie es so seine Art ist, kommentierte er es mit einem Bibelzitat und drückte mir einen Geldschein in die Hand: 20 Euro! „Du hast mich vor kurzem ins Krankenhaus gefahren und abgeholt. Du bekommst daher noch Fahrgeld von mir“. Ich war erstaunt ... das genügte völlig für den Treibstoff nach Hamburg und zurück! Nun zu meinem Bekannten. Aus einem Telefonat, das ich Mitte Dezember 2003 mit ihm führte wußte ich, daß irgendeine Operation an seiner Hand geplant war, und daß er an Diabetes erkrankt war. Ich wußte durch einen Anruf seiner Frau, der schon ein oder zwei Wochen vor diesem Tag erfolgte, daß er jetzt im Krankenhaus lag... und, daß es nach/während der Operation zu Komplikationen gekommen ist. Mehr nicht. Und nun dieser „Gedanke“... Als ich im Krankenhaus auf der Station eintraf, wurde ich zunächst von dem Leid dort zutiefst berührt. Wer noch niemals in seinem Leben eine Dialysestation betreten hat, kann den unvorbereiteten Anblick dieser armen kranken Menschen kaum ertragen. Dort lag er nun. Nierenversagen und unfähig, sich vom Bett zu erheben. Durch das Versagen der Nieren hatte er keine Kraft aufzustehen. Außerdem sind die Augen durch die Diabetes so geschädigt, daß er kaum etwas erkennen kann. Der Mann sah mehr tot als lebendig aus... Als ich an sein Bett trat, lag er da und schlief. Er erwachte, konnte mich zunächst kaum erkennen. Er freute sich, daß ich gekommen war. Ich fing an, mit ihm zu reden. Mir wurden die Worte förmlich „in den Mund gelegt“: Ich sagte ihm, daß er für sein vergangenes Leben als erfolgreicher Unternehmer nun den Preis zahlen müßte: Macht, Geld und das Einsetzen dieser Dinge. Ich sagte ihm schonungslos, wie er jetzt aussieht : mehr tot als lebendig .... Dann erzählte ich ihm von Jesus, und das es noch Hoffnung für ihn gibt. Wenn er umkehrt, Buße tut und sein Leben in Jesu Hände legt. Zu meiner völligen Verblüffung, sagte er SOFORT, daß dieses sein Wille sei ... ( Wie gut, daß ich von meiner Heilung in Salzwedel noch eine Broschüre „ERLEBT“ von E. Kreuzritter in der Manteltasche hatte. Dort ist ein Gebet zur Lebensübergabe abgedruckt. Ich las es ihm vor , er betete es nach. Dann beteten wir gemeinsam noch das „Vaterunser“. Anschließend las ich ihm noch aus dem Matthäus-Evangelium vor ... er schlief ein ... und ich verließ das Krankenhaus. Auf dem weg zu meinem Auto habe ich dem Herrn für diese Gnade gedankt, ich war fast trunken vor Glück. Ich hatte als SEIN Werkzeug dem Satan eine Seele entrissen. Als ich in mein Auto stieg und IHM im Gebet für diese Gnade dankte .... hatte ich wieder diese Stimme im Kopf : „Der Tag ist noch nicht vorbei“. Ich wußte, daß ich noch zur Ehefrau des Mannes in eine Stadt nördlich von Hamburg fahren sollte. Ich tat das und berichtete der Frau von der Lebensübergabe und tröstete die Frau. Ich sagte ihr, daß sie sich von nun an keine Sorgen mehr zu machen brauchte. Jesus Christus würde von nun an in das Leben des Mannes treten. Die Frau fragte zögerlich, was denn eine Lebensübergabe sei. Ich erklärte ihr dieses und wunderte mich, da ich wußte, daß diese Frau mit Ihren Mann zumindest einmal im Jahr zu „Heilig Abend“ in die (Landes-) Kirche ging. Sie sagte mir, daß Sie noch nie etwas davon gehört hätte, daß ein Mensch Jesus das Leben übergeben sollte und fragte mich ... ob Sie das jetzt auch sofort machen könnte. Ich war wirklich überrascht. Ich hatte die Broschüre mit dem Übergabegebet im Krankenhaus gelassen. Mir fiel ein, daß in meiner Bibel noch ein Zettel mit einem derartigen Text hinten im Anhang steckte. Diesen hatte ich mal von meinem Mentor Egon erhalten, in die Bibel eingelegt und vergessen.... ich nahm den Zettel, las es ihr vor, sie betete es nach.... An einem Tag haben zwei Menschen Jesus Christus ihr Leben übergeben und sind nun errettet ... und ich durfte das Werkzeug sein! Mein Bekannter konnte nach zwei Tagen das Bett verlassen. Er hat dann mit einem Stützwagen ca. 150m auf der Station gelaufen. Mittlerweile ist der Mann wieder in seinem Haus. Jesus heilt ! Was soll dieses Zeugnis eigentlich sagen? Die Quintessenz für mich ist, daß, wenn man den Ruf vernimmt, unbedingt Folge leistet. Es ist nicht notwendig, sich Gedanken über die Durchführung zu machen – der HERR sorgt dafür, daß der Auftrag ohne Not erledigt werden kann. Einzige Voraussetzung ist unbedingtes Vertrauen. Seltsame Zufälle (18.Februar 2004) letzte Woche Mittwoch, das ist der Tag, an dem ich mit einem guten Freund gemeinsam musiziere, trafen wir uns abends um 20:00 Uhr bei mir im Haus. Wir stellten beim Aufbau der Instrumente fest, das ein Kabel fehlte. Also mußten wir noch kurz in die Gemeinde fahren, eines zu holen. Als wir nach kurzer Zeit wieder zurückkamen, war das Auto meiner Frau weg. Zunächst machte ich mir Sorgen, denn meine Frau würde nicht so ohne weiteres abends wegfahren. Ich horchte in mich hinein und konnte aber nichts finden, was mich oder meine Familie betraf. Mein kleiner Sohn Raphael sagte mir dann Betreten des Hauses, daß ein Bruder und Freund ins Krankenhaus müßte, und daß dessen Frau meine Frau anrief und bat, ihn zu fahren. Ich ging zum Telefon, und rief bei unseren Freunden an. Die Frau meines Freundes schilderte, das ihr Mann wieder extreme Zuckerwerte hatte und deshalb ins Krankenhaus ginge. Sie war hörbar traurig und bat, daß wir für ihren Mann beteten. Da ich merkte, daß Sie Zuspruch benötigte, fragte ich sie, ob wir sie besuchen sollten. Nach anfänglichem Zögern bat sie schließlich um unser Kommen. Wir haben noch "auf die Schnelle" einige Lieder gespielt (es hat etwas von "privatem" Lobpreis :) ... und dann sind wir los. Wir kamen dort an, und es begann ein langes Gespräch. Nach einer Weile stieß auch meine Frau aus dem Krankenhaus kommend, zu uns. Wir beteten anschließend. Bei diesem Gebetwar für mich etwas anders, als ich es sonst beim Gebt kenne. Ich spürte den Herrn beinahe körperlich. Es war unglaublich schön. Anschließend saßen wir weiter zusammen. Im Gespräch konnte eine schon lange tiefsitzende "Störung" zwischen der Frau meines Freundes und meinem musizierendem Freund aufgebrochen und gelöst werden. Irgendwann kam das Gespräch auch aus das Thema "okkulte Belastungen" und "Dämonen". Ich habe als "Säugling" im Glauben mit diesen Dingen noch nichts zu tun, aber ich hörte aufmerksam zu. Eine Stelle des Ausgesprochenen machte mich sofort stutzig: "... wenn man Eines immer und immer wieder ans Kreuz bringt, und offensichtlich keine Besserung eintritt ... und Gott anscheinend diese Gebete nicht erhört ... wenn besonders im Lobpreis negative Gedanken in den Sinn kommen .... oder im Gebet ... Ich kenne einen Pastor von früher her, der schon öfters Dämonen, manchmal sogar ohne das Wissen der "Befallenen", ausgetrieben und durch das Gebet befreit hat" Ich habe nur eine kurze Weile überlegt - aber genau das traf bei mir zu. Ich hatte eine Sache, die ich immer wieder ans Kreuz trug, um Vergebung bat ... und die mich dann doch wieder "heimsuchte". Beim Lobpreis gelang es mir nur mit Mühe, mich in die richtige "Resonanzfrequenz" zu bringen, um den Herrn sein Lobpreis zu bringen. Auch im Gebet mußte ich mich zutiefst konzentrieren. Ich bat um die Adresse des Pastors, jedoch kannte er nur Namen und Ort. Gleich am nächsten Morgen versuchte ich den Pastor zu finden. Mit Internet und Telefon-CD habe ich dann die Telefonnummer gefunden. Sofort dort angerufen. Dem armen Mann wurden gerade die Weisheitszähne extrahiert, sodaß er mich nicht gleich an diesem Tag empfangen konnte, aber am folgenden Tag könnte ich zu ihm. Ups, ich bin immer noch ungeduldig, und jetzt, wo ich annehmen mußte, etwas ganz und gar ungöttliches hatte von mir Besitz ergriffen ... wurde die Wartezeit lang. Im Verlaufe dieses Tages traf ich noch eine Schwester im Glauben, die vom Gespräch Kenntnis erlangt hatte. Sie bat, daß Sie mit mir fahren könne. Auch meine Frau bat mich, Sie mitzunehmen. Auf der Fahrt dorthin, es sind ca. 160 km Strecke, berührte mich der heilige Geist kräftig .... ich wußte, daß es die "richtige" Entscheidung war. Wir wurden herzlich aufgenommen und begannen alsbald mit den Geprächen. Der Pastor bat dann, daß die Damen den Raum verließen. Mit mir nun allein, fragte er mich, was mich bedrückt. Ich sagte ihm alles und ohne auch nur ein Detail zu verschweigen. Wir beteten anschließend. In diesem Gebet brachte ich alles, was mich bedrückte, in allen Einzelheiten ans Kreuz. Dann bat ich den Herrn um Vergebung und dankte dem Herrn, daß er mir vergab. Anschließend sprach der Pastor ein Befreiungsgebet. Jetzt fragte er mich, was ich spüre. Ich verspürte nichts. Er wiederholte das Gebet. Wieder fragte er mich, was ich spüre. Ich verspürte nichts außer eine inneren Wärme und sagte es ihm. "Siehst Du, Du verspürst nichts, weil dort in dir nichts mehr ist." Erst jetzt realisierte ich die wohlige Wärme und die innere Zufriedenheit. Ich spürte, daß das, was mich seit Kindheit quälte (rund 38 Jahre!) nun nicht mehr da ist. Auch die Damen hatte jede für sich ihre Erlebnisse an jenem Tag, doch das ist nicht mein Zeugnis, und daher gehört es nicht hierher. Ich erhielt eine Prophezeihung, und zu gegebener Zeit werde ich vielleicht davon berichten. Als ich jetzt am Sonntagmorgen in den Gottesdienst ging, wurde ich während des Lobpreises zwei mal tief vom Geist berührt, beim Gebet anschließend nochmal. Ich bin wirklich frei ! Zurückblickend muß ich einfach staunen: Mittwoch führte uns der Herr scheinbar zufällig zusammen. Jeder, der am Abend dort war, "nahm" etwas wichtiges für sich mit. Es wurde ein lange währender Vorbehalt gelöst, Trost und Zuspruch zu Teil, lange und tiefsitzende Belastungen an Kreuz gebracht , ein anderer konnte sich dadurch "befreien". Der Herr führt uns durch das Leben, und er erhört uns, wenn wir ihn nur aufrichtig bitten. Gepriesen sei der Herr ! Alternative Medizin (31. Januar 2004) In der Arche (Pfingstgemeinde zu Salzwedel) fand ein sogenannter Heilungsgottesdienst statt. Ich habe an so einer Veranstaltung noch nie teilgenommen. Das liegt sicher nicht zuletzt daran, daß ich erst seit Dezember 2003 regelmäßig in den Gottesdienst gehe. Der Gottesdienst verlief zunächst so, wie ich den Gottedienst aus Clenze kenne. Dann ergriff der Evangelist Ekkehard Kreuzritter das Wort und predigte. Er hat die Gabe der Heilung. Ich habe gesehen, wie eine Frau, die an Krücken ging, nach dem Gebet und Berührung durch Gott ohne ihre Krücken laufen konnte. So ein Szenario kennt man aus "schlechten" amerikanischen Filmen, jetzt habe ich es aber mit eigenen Augen gesehen. Immerhin hatte die Frau künstliche Kniegelenke und konnte damit nicht richtig gehen. Jetzt kann sie es! Ich habe Arthrose in beiden Kniegelenken.... also bin ich auch hin zu ihm. Er legte die Hand auf meinem Kopf, kurzes Gebet, und die Kniegelenke wurden heiß. Ich konnte schon seit fast 20 Jahren die Kniegelenke nicht so recht belasten und beugen - den Abend habe ich dort vor aller Leute Augen "Turnübungen" gemacht. Nach so einer Belastung der Gelenke hatte ich stets die Gewähr für schmerzhafte Gelenkentzündung mit Ergüssen in den Knieen. Das ist jetzt vorbei. Der Mann hat es ! Wärmetherapie (28. Januar 2004) Ich habe ein kleines
Nervenleiden an der rechten Hand und Arm. Durch
einen Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule, den ich mir Dezember
2002 zuzog, ist der Nervenkanal in den Wirbeln "enger" geworden und
reizt den Nerv. Die Folge davon ist, daß einige Finger der linken Hand
(Kleiner-, Ring- und der "halbe" Mittelfinger) sich zuweilen taub
anfühlen und der Nacken schon recht heftig schmerzt. Ich muß zur
Zeit jeden Tag rund 300 km Auto fahren und den ganzen Tag an Computern
sitzen - da ist das kleine Handicap schon außerst lästig und
schmerzbehaftet. Der Orthopäde hatte mich dann gleich erstmal für
eine Woche "aus dem Verkehr" gezogen. Ich erzählte das einer
"Glaubensschwester" aus meiner Gemeide. Sie nahm meine Hand, berührte
mich im Nacken und betete. Anschließend schmerzte der Nacken erst
recht, und ein äußerst unangenehmes "Hitzegefühl" stellte sich ein. Das
ging bis zum nächsten Morgen. Ich bin den Morgen wieder zum Orthopäden,
der an diesem Tag von meinen Nackenwirbel Röntgenaufnahmen anfertigte.
Der Bandscheibenvorfall ist weg !!!
Abgasreinigung (Dezember 2003) Wir alle wissen, dass das Rauchen der menschlichen Physis nicht unbedingt zuträglich ist. Genau genommen, ist wirklich jedem Menschen hierzulande bekannt, dass das Inhalieren von Tabakrauch schwerwiegende Konsequenzen für den Organismus nach sich zieht. Jeder Raucher kann auf den Packungen lesen, dass Rauchen Krebs, Impotenz, Gefäßerkrankungen ("Raucherbein"), Lungenerkrankungen etc. verursacht und zum Tod führen kann. Obwohl wir es besser wissen, rauchen wir trotzdem. Irgendwann hat jeder Raucher mit der "ersten" Zigarette angefangen, immer wieder versucht aufzuhören, und es trotzdem nicht lassen können. Obwohl das "Abgewöhnen" eine sehr einfache Sache zu sein scheint: Oscar Wild (amer. Schriftsteller) hatte einmal gesagt, dass es keine einfachere und leichtere Sache der Welt gäbe, als sich das Rauchen abzugewöhnen. Er selbst hätte es viele tausend mal geschafft .... Natürlich gehöre ich auch zu den Menschen, die gerne (und viel leider zu viel ) rauchten. Um ehrlich zu sein : Ich bin nach Rauch süchtig gewesen. Unvorstellbar für mich war, dass ich auf die Zigarette während der ersten Tasse Kaffe am Morgen verzichten würde. Oder gerade "die" Zigarette nach einem guten Essen. Wenn ich mal die letzte Zigarette "verbrauchte" und keinen Automaten in der Nähe wußte, oder ich kein passendes Kleingeld für denselben in der Tasche hatte .... Konnte mich das schon recht "ungnädig" werden lassen. Es hat nach der Lebensübergabe etwa 10 Tage gedauert, und ich brauchte nicht mehr zu rauchen. Nein, ich habe mir das Rauchen nicht "abgewöhnt", ich wachte eines Morgen auf und hatte keine Sucht mehr. Auch die typischen Entwöhnungssymptome blieben aus. Einfach so, ohne großes Gebet und großes "Wollen". Ich schreibe diesen Text jetzt am 10. Mai 2004. Ich bin von dieser Sucht frei. Wenn sich ein Mensch wahrhaftig zu Jesus bekennt, und aufrichtig das Leben in seine Hände legt, wird Gott in das Leben eingreifen und wirken. Da bedarf es keiner großen Hoffnung oder frommen Flehens ... jeder kann sich auf IHN verlassen. Jesus Christus ist die Heilung, er hat für alle unsere Sünden "bezahlt" und uns auf Golgatha teuer durch sein Blut erkauft. Wir müssen es nur annehmen .... Thomas Leu
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